M-Watch-Streit geht bis vor Bundesgericht

feedback@20minuten.ch, 08 März 2013

Die M-Watch ist im Zentrum eines Rechhtsstreit. (Bild (melectronics.ch)

Die M-Watch ist im Zentrum eines Rechhtsstreit. (Bild (melectronics.ch)

Der Rechtsstreit zwischen der Migros und dem Uhrenhersteller Mondaine um die M-Watch geht bis zur obersten Instanz. Migros will einen Entscheid des Handelsgerichts Zürich nicht akzeptieren. Der Streit um die Markenrechte an der M-Watch zwischen dem Uhrenhersteller Mondaine und der Migros geht in die nächste Runde. Migros hat den Entscheid des Zürcher Handelsgerichtes, wonach Migros die Uhr nicht mehr verkaufen darf, an das Bundesgericht weitergezogen. Migros-Sprecherin Monica Glisenti bestätigte am Freitag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der «Solothurner Zeitung». Befragungen hätten ergeben, dass mehr als 80 Prozent der Personen das «M» mit der Migros verbinden würden. Seit 2010 streiten sich Mondaine und der orange Riese um die Rechte an der M-Watch. Die Mondaine-Gruppe stellt sich auf den Standpunkt, die Migros habe trotz Eintrags im Eidgenössischen Markenregister die Markenrechte für sich geltend machen wollen.

Niederlage für Migros
Das Handelsgericht Zürich hatte Mondaine im Entscheid vom 25. Februar in allen wesentlichen Punkten Recht gegeben. Insbesondere wurde es der Migros gemäss Mondaine unter Strafandrohung verboten, «in der Schweiz die Bezeichnung «M WATCH» eigenständig, in welcher Form auch immer, gewerblich zu nutzen». Mondaine mit Sitz im solothurnischen Biberist stellt neben M-Watch auch Uhren unter eigenem Namen und die Schweizer Bahnhofsuhr als Armbanduhr her.